Warum Obskura?
Warum Obskura?

Warum Obskura?

Ja, diese Frage wird uns oft gestellt. Warum zum Kuckuck haben wir uns keinen besseren Namen ausgedacht? Sind wir wirklich so unkreativ? Oder hat niemand die Bedeutung recherchiert? In der Tat – das klingt obskur 😀

Leider müssen wir Sie enttäuschen. Der Name wurde ganz bewusst gewählt. Wir leiten ihn allerdings nicht von „obskur“ ab, was [nicht näher bekannt und daher] fragwürdig, anrüchig, zweifelhaft heißt, sondern von der Camera obscura.

Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Camera obscura verwendet, um Portaits und Landschaftsbilder anzufertigen. Leonardo Da Vinci, Johann Wolfgang von Goethe und viele andere historische Persönlichkeiten haben sie benutzt.

Durch ein kleines Loch (später eine konvexe Linse) wurde das eingefangene Licht auf die gegenüberliegende Wand projiziert und konnte so einfach auf Papier abgemalt werden; alle Proportionen blieben dabei völlig korrekt. Die Camera obscura ist somit die Vorgängerin aller Kameras. Philosophen nutzten die Funktionsweise auch als Metapher, um die menschliche Natur der Wahrnehmung zu beschreiben.

Unsere Namenswahl – was wir tun

Werbung bzw. Unternehmenskommunikation kann die Wirklichkeit nie korrekt abbilden. Das ist auch nicht ihre Aufgabe. Allerdings soll sie auch nicht mit allen Mitteln alles verkaufen und dabei jedes bisschen Ethik über Bord werfen. Es geht darum, glaubwürdig, ehrlich und authentisch zu sein.

Doch dazu muss man sich erst die Mühe machen und sich die Unternehmen und Produkte ganz genau ansehen. Die echten Vorzüge, Besonderheiten, Fähigkeiten und Talente aus der Masse an Informationen herausfiltern, ans Licht bringen und dann in den Mittelpunkt rücken. Denn eins steht fest: Wir lügen nicht für unsere Kunden. Und wir sind wählerisch. Unternehmen, die nicht mit unseren eigenen ethischen Grundsätzen übereinstimmen, lehnen wir prinzipiell ab. Denn wir können nur dann gute Arbeit leisten, wenn wir von dem überzeugt sind, was wir den lieben langen Tag machen.

Und deshalb Obskura – wir suchen das Besondere, nehmen das Gesamtbild durch die Linse unserer eigenen Wahrnehmung auf und projizieren es auf eine kleine Fläche. Danach können wir damit arbeiten, Details hervorheben, das Beste an Unternehmen und Menschen ans Licht bringen und für alle sichtbar machen.